ÖKOWORLD ÖKOVISION CLASSIC

Der Klassiker unter den Öko-Fonds

NEW ENERGY FUND

Der Investmentfonds für Energieeffizienz
und erneuerbare Energien

ÖKOWORLD KLIMA

Der konsequente Klimaschutzfonds für mehr Zukunft

ÖKOWORLD WATER FOR LIFE

Der globale Wasserfonds für zukunftsfähige Lösungen

ÖKOWORLD ROCK 'N' ROLL FONDS

Der erste Elternfonds der Welt

ÖKOWORLD GROWING MARKETS 2.0

Der Fonds für zukunftsfähige Wachstumsdynamik
in neuen Märkten

Der unabhängige Anlageausschuss

Der unabhängige Anlageausschuss besteht in aller Regel aus 11 Mitgliedern. Im Rahmen der personellen Verjüngung können es auch 12 Personen sein.

Das unabhängige Expertengremium überprüft, unterstützt vom ÖKOWORLD-Nachhaltigkeitsresearch, die vorgeschlagenen Unternehmen, wählt die Titel für das Anlageuniversum der ÖKOVISION-Fonds aus und überwacht diese fortlaufend. Dem Ausschuss gehören Vertreter von Umwelt-, Menschenrechts- und Verbraucherschutzorganisationen sowie Experten in Sachen ökologischer und sozialverträglicher Wirtschaft an.

Historie

Bereits im Jahr 1988 entstand nach fünf Jahren der Gründungsvorbereitung aus der Öko-Szene eine eigene Bank: die Ökobank, für die zu diesem Zeitpunkt schon seit 15 Jahren tätige nachhaltige Vermögensberatung versiko der ideale Partner. Die versiko- und ÖKOWORLD-Gründer Alfred Platow und Klaus Odenthal hatten die Idee entwickelt, die Gelder ihrer Kunden in einen sozial, ethisch und ökologisch korrekten Fonds zu investieren. Im Markt fand sich aber kein geeignetes Produkt. So beschlossen die Pioniere, einen eigenen Fonds zu kreieren, und entwickelten die ersten Positiv- und Negativkriterien für die Unternehmensauswahl. Die Geburtsstunde des globalen Aktienfonds ÖKOVISION rückte näher. Im Jahr 1990 gewann mit dem „Freundeskreis ökologisches Investment e. V.“ die Projektumsetzung für einen glaubwürdigen und sauberen ökologischen Investmentfonds erste Konturen.

Der erste Anlageausschuss für ÖKOVISION, der damals noch nicht wusste, dass er so heißen wird, fand sich dann im Jahr 1992 eigeninitiativ zusammen. Das Profil des im Jahr 1996 aufgelegten Investmentfonds ÖKOWORLD ÖKOVISION CLASSIC begann sich zu schärfen. Weitere Fonds aus dem Hause ÖKOWORLD, die den strengen ÖKOVISION-Ansatz anwenden, folgten. Der Anlageausschuss setzt sich bis heute aus elf unabhängigen Experten zusammen. Die Aufgabe des unabhängigen Gremiums für ÖKOVISION ist durch besonders hohe Verantwortung und die Verpflichtung gegenüber dem Anleger geprägt. 

Aufnahme in das Anlageuniversum

Das ÖKOWORLD-Prinzip sieht eine vollständige Trennung von Portfoliomanagement und Fundamentalanalyse einerseits und Nachhaltigkeits-Research (Sustainability Research) andererseits vor. Die Portfoliomanager investieren ausschließlich in Titel, die aufgrund der in den Fondsbedingungen festgelegten sozialen, ethischen und ökologischen Kriterien in das Anlageuniversum aufgenommen wurden. Das Team des Nachhaltigkeits-Research analysiert als Herzstück und Basis im Vorfeld die für das jeweilige Anlageuniversum der ÖKOWORLD-Fonds in Frage kommenden Unternehmen. Für alle ÖKOVISION-Fonds werden in der Nachhaltigkeitsanalyse stufenweise über Positiv- und Negativkriterien die Titelprofile für den unabhängigen Anlageausschuss erstellt. Der Anlageausschuss befindet für die ÖKOVISION-Fonds über die Aufnahme von Unternehmen in das Anlageuniversum.

Die Mitglieder

Prof. Dr. Sascha Dickel, Mainz,

ist Techniksoziologe und Experte für die gesellschaftliche Einbettung von Innovationen. Er ist Professor für Mediensoziologie an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und Fellow am Institut für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW) in Berlin. Sein Forschungsinteresse gilt insbesondere der Analyse sozialer, technischer und ökologischer Visionen und Zukunftspfade.

Aktuell leitet Sascha Dickel ein Projekt zur Demokratisierung der Wissenschaft. Seine jüngsten Arbeiten diskutieren das Verhältnis von Technik und Natur sowie die Konsequenzen digitaler Technologien.

Aktuell leitet Sascha Dickel ein Projekt zur Demokratisierung der Wissenschaft. Seine jüngsten Arbeiten diskutieren das Verhältnis von Technik und Natur sowie die Konsequenzen digitaler Technologien.

Dr. Hans-Joachim Döring

Dr. Hans-Joachim Döring, Magdeburg,

ist Beauftragter für Umwelt und Entwicklung der Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland. Er studierte Theologie und Pädagogik und engagierte sich in der Bürgerrechtsbewegung bzw. der unabhängigen "Dritte-Welt-Szene" in der DDR. Unter anderem war er 1982 Mitinitiator der Leipziger Montagsgebete in der Nikolaikirche.

Er arbeitete als Geschäftsführer des ökumenischen Netzwerkes INKOTA und der Stiftung Nord-Süd-Brücken sowie am Kirchlichen Forschungsheim in der Lutherstadt Wittenberg.

Sein Interesse gilt vor allem Vorhaben bzw. Projekten, die soziale Entwicklungen im Rahmen der Tragfähigkeit der jeweiligen Ökosysteme fördern.

Dr. Christine Füll, Rom,

ist Biologin und Ökotoxikologin. Sie arbeitete seit 1996 für das Beratergremium umweltrelevanter Altstoffe (Frankfurt/Main), danach für das Umweltbundesamt (Berlin), die Helsinki Kommission (Helsinki, Finnland) und die Europäische Lebensmittelsicherheitsbehörde (Parma, Italien) auf dem Gebiet gefährlicher Chemikalien und Pestizid-Risikobewertung.

Christine Füll leitet seit 2010 das Sekretariat der Rotterdam Konvention innerhalb der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation der Vereinten Nationen in Rom, Italien. Ziele dieses Übereinkommens über den Handel mit gefährlichen Chemikalien und Pestiziden sind die geteilte Verantwortung und die Kooperation der Vertragsstaaten zum Schutz der menschlichen Gesundheit und der Umwelt vor Stoffrisiken.
 

Dr. Christiane Gerstetter, Berlin

Dr. Christiane Gerstetter ist Juristin. Sie arbeitet als Senior Fellow bei Ecologic Institut, einem gemeinnützigen Umwelt Think Tank in Berlin, an Forschungs- und Beratungsprojekten für politische Institutionen in Deutschland und auf EU-Ebene. Dabei sind ihre inhaltlichen Schwerpunkte  internationale Handelspolitik, gesellschaftliche Transformation zu mehr Nachhaltigkeit sowie EU-Umweltrecht.

Sie ist seit ihrer Schulzeit ehrenamtlich aktiv in politischen Gruppen, sozialen Bewegungen und Nichtregierungsorganisationen - häufig zu Fragen globaler Gerechtigkeit und aktuell mit klimapolitischem Schwerpunkt.

Sie hat unter anderem im Nahen Osten und Mittelamerika gelebt; derzeit wohnt sie in Berlin in einem alternativen Hausprojekt.

Univ. Doz. Mag. DR. Christine Jasch, Wien

Univ. Doz. Mag. Dr. Christine Jasch, Wien,

ist Gründerin und Leiterin des Instituts für ökologische Wirtschaftsforschung (IÖW).

Christine Jasch ist Steuerberaterin, seit 1995 Umweltgutachterin nach der EMAS -Verordnung, Auditorin nach ISO 14001 sowie nach GRI..

Sie war stellvertretende Leiterin des österreichischen ISO 14000 Normungsausschusses für Umweltmanagement und ist Dozentin für angewandte Umweltökonomie und Umweltmanagement.

Sie leitet den Ausschuss für Umweltfragen und nachhaltige Entwicklung der Kammer der Wirtschaftstreuhänder, der jährlich die besten Nachhaltigkeitsberichte auszeichnet.

Von 2000 - 2005 hat sie für die United Nations Working Group on Environmental Management Accounting und für IFAC, die International Federation of Accountants, jeweils eine Leitlinie zu Umwelt- und Materialstromkostenrechnung verfasst. Seit September 2011 leitet sie die Begutachtung von Nachhaltigkeitsberichten und die Zertifizierung von Umweltmanagementsystemen für Ernst & Young, Climate Change and Sustainability Services, Wien.

Uwe Kleinert

Uwe Kleinert (Geograf, M. A.) Heidelberg,

ist Mitarbeiter der Werkstatt Ökonomie e.V. , insbesondere im Themenbereich „Wirtschaft und Menschenrechte“. Seit mehreren Jahre beschäftigt er sich mit der menschenrechtlichen Sorgfaltspflicht deutscher Unternehmen und der Durchsetzung grundlegender Arbeitsstandards in deren Lieferkette.

Seit 2013 ist er in Baden-Württemberg Fachpromotor für nachhaltige öffentliche Beschaffung und Unternehmensverantwortung. Er gehört dem Vorstand des Dachverbandes Entwicklungspolitik Baden-Württemberg (DEAB) an und vertritt diesen im Rat für Entwicklungszusammenarbeit der baden-württembergischen Landesregierung.

Dipl.-Ing. R. Andreas Kraemer

Prof. (Adjunct Professor der amerikanischen Duke University) Dipl.-Ing. R. Andreas Kraemer (Co-Vorsitzender), Berlin,

ist Umweltingenieur und Gründer des Ecologic Instituts, einem unabhängigen und gemeinnützigen Institut für internationale und europäische Umweltpolitik. Er schreibt derzeit im Rahmen eines Sabbatical am IASS Potsdam über Think Tanks, also Forschungseinrichtungen, die mit ihrer Arbeit gesellschaftlich und politisch relevant sein wollen.

Auch als Adjunct Professor der amerikanischen Duke University widmet Andreas Kraemer sich der Aufgabe, neue Ideen in die Umweltpolitik einzubringen, nachhaltige Entwicklung zu fördern und die umweltpolitische Praxis zu verbessern. Im Zentrum steht dabei, die Bedeutung des Umwelt- und Naturschutzes sowie eines nachhaltigen Ressourcenmanagements in Politik, internationalen Beziehungen und globalen Governance-Strukturen zu stärken.

Dr. Martin Kunz

Dr. Martin Kunz (Co-Vorsitzender), London,

ist Politologe und Anglist. Er ist Fachmann für Fairen Handel mit benachteiligten Produzentengruppen sowie für soziale Mindeststandards im internationalen Handel allgemein. Er hat über 40 Jahre Erfahrung im Fairen Handel, war u. a. erster Aufsichtsrat der gepa, sowie erster Geschäftsführer der Fair Trade Siegelinitativen TransFair International (TFI) und FairTrade Labelling Organization (FLO) International. Er hat die ersten Kriterien für Fair-Trade besiegelten Tee entwickelt sowie für fair gehandelte Sportbälle.

Aktuell betreut er vor allem Lieferketten für fair gehandelte Gummi-, Baumwoll-, und tierische Faserprodukte (Schafwolle, Rohseide etc.) aus Südasien. Sein jüngstes Engagement bezieht sich auf Honig von asiatischen Honigbienen auf der einen, und edle Tropfen von schwäbisches WiesenObst auf der anderen Seite.

Prof. Dr. Christian Thorun, Berlin

ist Gründer und geschäftsführender Gesellschafter des Instituts für Verbraucherpolitik (ConPolicy). Er ist ein anerkannter Experte in der Verbraucherpolitik und berät die deutsche Regierung und die Europäische Kommission in Verbraucherfragen. Vor der Institutsgründung war er beim Dachverband der deutschen Verbraucherverbände (Verbraucherzentrale Bundesverband e.V.) in Berlin tätig.

Er studierte und promovierte an der Universität Oxford im Fachbereich Internationale Beziehungen. Neben seiner Geschäftsführungstätigkeit ist er als Professor für Politikwissenschaft, Internationale Politik und Public Affairs an der Quadriga Hochschule Berlin tätig. Zudem ist er Beiratsmitglied beim Verein für Selbstregulierung der Informationswirtschaft (SRIW) und er ist assoziiertes Mitglied des Think Tank 30 - einem Netzwerk junger Menschen unter dem Dach der Deutschen Gesellschaft des Club of Rome.

Dr. Frank Musiol, St. Augustin,

ist Experte für Energie. Als Wissenschaftler der Abteilung Systemanalyse des Zentrums für Sonnenenergie- und Wasserstoff-Forschung Baden-Württemberg (ZSW) berät er Entscheidungsträger aus Politik, Verwaltung und Wirtschaft zu Strategien des Umbaus unseres Energieversorgungssystems hin zu Erneuerbaren Energien sowie zur Vereinbarkeit ökonomischer und ökologischer Ziele.

Als Leiter der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) verantwortete er über sechs Jahre lang das Monitoring des Ausbaus der Erneuerbaren Energien in Deutschland im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Im Bundesfachausschuss Energie und Klima des NABU wirkt er zudem ehrenamtlich als Experte für alle Energiethemen mit dem Schwerpunkt Erneuerbare Energien.

Dipl. Ökonomin Claudia von Fersen

Dipl.-Ökonomin Claudia von Fersen, Frankfurt a. M.,

ist Energie- und Umweltexpertin. Sie ist als Energie-Ökonomin in der KfW Entwicklungsbank tätig. Hier ist sie Expertin für die Finanzierung von Erneuerbaren Energien und Energieeffizienz in Schwellen- und Entwicklungsländern.

Ehrenamtlich engagiert sich Claudia von Fersen seit über 20 Jahren für soziale Projekte und Klimaschutz, z. B. als Mitbegründerin der Ökobank, wo sie auch viele Jahre als Beirätin und als Aufsichtsrätin tätig war. Seit 2000 ist sie im Vorstand einer Umweltstiftung in Hessen tätig. Besonderes Anliegen ist ihr die Verbindung von sozialen Fragen und Ökologie.

Prof. Dr. Angelika Zahrnt

Prof. Dr. Angelika Zahrnt, Neckargemünd,

ist Expertin für Nachhaltigkeit. Angelika Zahrnt ist Diplom-Volkswirtin und Systemanalytikerin. Sie war frei beruflich tätig und engagierte sich in der Frauen- und Ökologiebewegung sowie in der Kommunalpolitik. Angelika Zahrnt war von 1998 bis 2007 Vorsitzende des BUND, jetzt ist sie Ehrenvorsitzende.

Von 2001 bis 2013 war sie Mitglied im Rat für Nachhaltige Entwicklung. Sie ist Mitglied in verschiedenen Beiträten u.a. im wissenschaftlichen Beirat der Oekom-Ratingagentur und Fellow am Institut für Ökologische Wirtschaftsforschung. Sie hat wissenschaftlich gearbeitet und veröffentlicht zur ökologischen Steuerreform und zu Nachhaltigkeit. Angelika Zahrnt ist Initiatorin der Studien „Zukunftsfähiges Deutschland“. 2009 erhielt sie den Deutschen Umweltpreis der Deutschen Bundesstiftung Umwelt (DBU). 2013 wurde ihr das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse verliehen. Das Bundesverdienstkreuz am Bande bereits im Jahr 2006.