Wasserpreis 2020: Wegen COVID-19 findet die Verleihung erst im Frühjahr 2021 statt.

Der konsequente Klimaschutzfonds für mehr Zukunft

ÖKOWORLD KLIMA investiert in Klimaschutz. Die globale Erwärmung – verursacht vor allem durch die zunehmende Verbrennung fossiler Energieträger – sorgt für schmelzende Polkappen und Gletscher sowie zunehmend extremere Wetterereignisse. Wirbelstürme, Überflutungen, Dürren nehmen zu, und die Meeresspiegel steigen. Folgen sind neben humanitären Katastrophen volkswirtschaftliche Schäden durch Ernteausfälle und Produktionsstillstände. Die anhaltende Temperaturerhöhung ist vorwiegend Folge menschlicher Aktivitäten und der stetig steigenden Weltbevölkerung.

Die zunehmende Verbreitung von konsumintensiven Lebensstilen verstärkt diesen Effekt. Der im Jahr 2007 aufgelegte Investmentfonds ÖKOWORLD KLIMA reagiert auf die durch den Klimawandel bedingten weltweiten Herausforderungen. Mit dem Fonds nutzen Anlegerinnen und Anleger die Investmentchancen, auf Unternehmen zu setzen, die Produkte und Technologien anbieten oder einsetzen, mit deren Hilfe dem Klimawandel begegnet werden kann.

Anlagepolitik

Investiert wird in ausgewählte Unternehmen weltweit, die in ihrer jeweiligen Branche und Region unter ökologischen, ethischen und ökonomischen Aspekten führend sind sowie die größten Ertragsaussichten besitzen.

Nachhaltigkeitsziele

Die Nachhaltigkeitsziele des Fonds ÖKOWORLD KLIMA sind insbesondere auf das Thema Energie, den Klimaschutz und die Klimawandelanpassung fokussiert. Dazu zählen u.a. Unternehmen, die

  • zur Verringerung von Treibhausgas-Emissionen oder zur Abschwächung der Auswirkungen des Treibhauseffekts beitragen

  • Technologien, Produkte und Verfahren entwickeln, anbieten oder nutzen, die eine geringere Energieintensität oder eine geringere Treibhausgas-Intensität aufweisen

  • Erneuerbare Energien oder nachhaltig erneuerbare Grundstoffe erzeugen, nutzen oder damit handeln

  • zur Senkung des Energie-, Wasser- oder Rohstoffverbrauchs bzw. zur Steigerung der Effizienz der Nutzung von Energie, Wasser oder Rohstoffen beitragen,

  • Wiederverwendungs- oder Recyclingtechnologien entwickeln, nutzen oder zur Verfügung stellen,

  • Produkte aus wiederverwendeten oder recycelten Materialien oder Bestandteilen herstellen, nutzen oder damit handeln,

  • Produkte oder Dienstleistungen anbieten, die einen Beitrag zur Anpassung an die Folgen des Klimawandels leisten, bspw. auch im gesundheitlichen Bereich.

Zusätzlich müssen alle Unternehmen, in die der Fonds ÖKOWORLD KLIMA investiert, weitere strenge allgemeine Nachhaltigkeitskriterien erfüllen.

Ausschlusskriterien

ÖKOWORLD hat Ausschluss- bzw. Negativkriterien festgelegt, die dazu führen, dass Unternehmen und Branchen, die aus unserer Sicht wesentliche nachteilige Auswirkungen auf eine nachhaltige Entwicklung haben, keine Aufnahme in die Anlageuniversen unserer Fonds finden oder nach einer Detailanalyse ausgeschlossen werden.

Die folgenden Branchen halten wir für die Branchen mit den wichtigsten nachteiligen Nachhaltigkeitsauswirkungen. Diese sind im Sinne unsere Ausschlusskriterien aus unseren Anlageuniversen von vornherein ausgeschlossen:

  • Atomkraft

  • Fossile Energien wie Kohle und Erdöl

  • Chlorchemie

  • Offene Gentechnik

  • Waffen, Rüstung, Militärtechnologien

  • Gesundheitsschädliche Produkte, wie bspw. Tabak

  • Raubbau an natürlichen Ressourcen

Weitere feste Ausschlusskriterien sind

  • Menschenrechtsverstöße

  • Verstöße gegen die Grundsätze der Kernkonventionen der International Labor Organization (ILO), z.B. Kinder- und Zwangsarbeit

  • Bestechung und Korruption

  • Diskriminierung

Ja

ÖKOWORLD KLIMA investiert u. a. in Unternehmen, die:

  • zur Verringerung von Treibhausgasemissionen beitragen
  • Produkte und Verfahren entwickeln, die eine geringere Energieintensität aufweisen
  • Wiederverwendungs- oder Recyclingtechnologien zur Verfügung stellen
  • ...

Nein

Der ÖKOWORLD KLIMA investiert u. a. nicht in Unternehmen, die:

  • Menschenrechte verletzen oder deren Verletzung unterstützen
  • am Raubbau, an der Verunreinigung oder an der Verschlechterung der Qualität von Naturressourcen und Ökosystemen beteiligt sind oder dazu beitragen
  • Verfahren anwenden bzw. Produkte herstellen oder vermarkten, die die menschliche Gesundheit oder die Umwelt schädigen
  • ...

Das ÖKOWORLD-Prinzip – der getrennte Investmentprozess

Das ÖKOWORLD-Prinzip sieht eine vollständige Trennung von Nachhaltigkeits-Research einerseits und Portfoliomanagement und Fundamentalanalyse andererseits vor. Die Portfoliomanager können ausschließlich in Unternehmen investieren, die nach Überprüfung der in den Fondsbedingungen festgelegten sozialen, ethischen und ökologischen Kriterien durch die Nachhaltigkeits-Research Abteilung in das Anlageuniversum aufgenommen wurden.

Zur Vermeidung von Interessenskonflikten ist bei ÖKOWORLD das hauseigene Nachhaltigkeits-Research inhaltlich, räumlich und personell strikt von Finanzanalyse und Portfoliomanagement getrennt. Zwischenergebnisse und Ergebnisse werden im Rahmen regelmäßiger Kommunikationsroutinen ausgetauscht. Durch diesen getrennten Prozess wird u.a. auch sichergestellt, dass es nicht zu Interessenskonflikten zwischen finanziellen und nachhaltigkeitsrelevanten Aspekten kommen kann.

Bevor seitens des Portfoliomanagements überhaupt eine fundamentale Risikobewertung und weitere Schritte vorgenommen werden, durchlaufen alle Unternehmen eine enge Überprüfung der Nachhaltigkeit durch die Nachhaltigkeits-Research Abteilung anhand strengster Kriterien und damit auch aller wesentlichen Nachhaltigkeitsrisiken. Mindestens alle drei Jahre werden alle Unternehmen in den Universen erneut überprüft. Besteht ein Unternehmen diesen Prozess nicht, wird das Unternehmen aus den Anlageuniversen der Fonds ausgeschlossen und eine Investition für die ÖKOWORLD Fonds ist nicht mehr möglich.

Fachbeirat

Bei der Beobachtung und Bewertung der weiteren Entwicklung im Wasser- bzw. Klimasektor und bei der Einschätzung von Produkten und Technologien wird ÖKOWORLD für die Fonds ÖKOWORLD KLIMA und WATER FOR LIFE durch einen dreiköpfigen wissenschaftlichen Fachbeirat unterstützt. Zu den langjährigen Mitgliedern dieses Beirates gehören Experten im Bereich Klimaentwicklung und –wandel, Wasser und Abwasser sowie Energietechnologien.

Jährlich trifft sich der Fachbereit mit Mitgliedern der Nachhaltigkeits-Research Abteilung sowie des Portfoliomanagements für einen Austausch zu Wasser- und Klimarelevanten Themen. Zumeist werden für spezielle Themengebiete weitere externe Referenten /-innen eingeladen.

Anteilsklassen und Erträge

Die Erträge der Anteilsklasse werden jährlich reinvestiert. Anlegerinnen und Anleger können grundsätzlich börsentäglich die Rücknahme der Anteile verlangen.

Anlageschwerpunkte sind Energieeffizienz, Recycling und Wiederverwertung, neue Werkstoffe, nachhaltige Land- und Forstwirtschaft, nachhaltiger Transport, Erhalt der natürlichen Artenvielfalt, nachhaltige Wassernutzung, Verringerung der Schadstoffbelastung von Luft, Böden und Gewässern. Der Fonds ÖKOWORLD KLIMA begegnet damit den drei zusammenhängenden Herausforderungen Raubbau (Rohstoffverknappung, Belastung der Ökosysteme), Klima und Wasser. Ausgeschlossen sind Unternehmen, die ohne nachhaltige Lösungen zur Vergrößerung der Probleme beitragen.

Marktchancen

Die großen weltweiten Anstrengungen zur Lösung der Klimaprobleme bieten gute Investmentchancen. Hierzu zählen die Steigerung der Energieeffizienz, konsequentes Recycling oder Technologien zur Reduzierung des Rohstoffeinsatzes in Industrie und Landwirtschaft.  Unternehmen, die energie- und ressourceneffiziente Technologien entwickeln, werden die ökonomischen Gewinner der Zukunft sein.

Zu den wirksamen Möglichkeiten, Energie spürbar effizienter zu nutzen, zählen beispielsweise elektrische Antriebe wie Fließ- und Förderbänder, Pumpen und Ventilatoren. Diese Antriebe sind in Deutschlands Industrie für mehr als 60 % des Stromverbrauchs verantwortlich. Die Einsparpotenziale reichen je nach Anwendung von 15 bis über 70%.