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Mal ganz persönlich: Interview mit Sonia Kapoor, Vorsorge- und Vermögensberaterin der ÖKOWORLD AG

Sonia Kapoor (S) wurde interviewt von Marketingmitarbeiterin Judith Gerdau (J)

Sinia Kapoor, Vorsorge- und Vermögensberaterin

Judith Gerdau, Marketingmitarbeiterin

J: Welche Person, die eine Rolle in deinem Leben spielt sollte ich fragen – Wer ist eigentlich …?  - und was würde diese Person antworten?

S: Die Person in meinem Leben, die mich am längsten und am besten kennt, ist meine Schwester. Wir haben schon so viel zusammen erlebt – sie ist meine engste Bezugsperson und größte Kritikerin, sie kennt einfach all meine Ecken und Kanten.

Sie würden sagen: Sonia ist ein Mensch, der alles planen muss und für jede Gelegenheit eine Liste führt. Sie hat nie Zeit, aber wenn sie mal da ist, sorgt sie in jeder Runde für gute Stimmung!

 
J: Wobei vergisst du die Zeit?

S: Mit meinem Hund Lucky vergesse ich die Zeit! Wenn wir zwei zusammen unterwegs sind, dann schalte ich alles um mich herum ab und genieße einfach die Zeit mit ihm. Ich habe gemerkt, seitdem ich meinen Hund Lucky habe, sehen meine Prioritäten anders aus: Ich bin nun viel lieber mit Lucky draußen spazieren und genieße die Natur, statt abends noch unterwegs zu sein.
 

J: Worauf kannst du nicht verzichten?

S: Ich glaube, ich könnte nicht auf meinen persönlichen Terminkalender verzichten. Trotz der Digitalisierung führe ich noch mit Leidenschaft meinen handschriftlichen Kalender - ohne ihn bin ich aufgeschmissen.
 

J: Was fehlt unserer Gesellschaft?

S: Menschlichkeit und Ehrlichkeit! Sowohl im privaten, als auch im gesamtgesellschaftlichen Kontext. Auch die unangenehmen Themen müssen ehrlich angesprochen werden. Es nützt niemandem langfristig etwas, wenn alles nur oberflächlich betrachtet wird, ohne den Dingen auf den Grund zu gehen. Ehrlich sein und dabei menschlich bleiben!
 

J: Wann und warum wurde die ökologisch nachhaltige Gestaltung deines Lebens ein Thema für dich?

S: Während meiner Ausbildung haben wir uns in den Pausen viel über gesunde Ernährung und Nahrungsmittel ausgetauscht. Privat habe ich mich dann verstärkt mit diesen Themen auseinandergesetzt und mich auch mit Freunden ausgetauscht. So öffnete sich mein Blick und ich wurde für diese Themen sensibilisiert.


J: Warum hast du dich entschieden, für die Ökoworld zu arbeiten?

S: Ich bin gelernte Bankkauffrau und habe mich gefreut, bei der Ökoworld diese besondere Kombination aus Ökonomie und Ökologie anzutreffen. Der Grundgedanke und die Vision, die hinter der Ökoworld stecken, begeistern mich. Hier steht der Mensch im Mittelpunkt und nicht die Zahl!

Ich gehe bewusster mit der Entscheidung um, was mit meinem Geld passiert und was nicht.

Auch mein berufsbegleitendes Studium der Wirtschaftspsychologie lehrt mich immer wieder, die Zusammenhänge zwischen dem Menschen, der Ökonomie und der Ökologie besser zu verstehen und nachzuvollziehen, warum der Mensch bestimmte Entscheidungen trifft.
 

J: Wenn du eine Sache auf der Welt verändern könntest: Was wäre das?

S: Meine Eltern stammen aus Indien, dort ist die soziale Ungleichheit besonders deutlich zu beobachten: Ich wünsche mir mehr Gleichgewicht in der Gesellschaft. Dieses grobe Ungleichgewicht muss wieder in die Balance gebracht werden, um ein Gemeinwohl zu schaffen. Die ungleiche Verteilung materieller und immaterieller Ressourcen in der Gesellschaft führt leider zu sehr unterschiedlichen Möglichkeiten der Teilhabe an eben dieser.
 

J: Hast du einen Tipp für jemanden, der anfangen will, sein Leben bewusster zu gestalten?

S: Man muss gar nicht direkt Großes verändern, um Großes zu bewirken:
Schaut euch nach nachhaltigen Alternativen um, die zu einem selbst passen.
Nehmt die Bahn statt das Auto; nutzt den Jutebeutel statt die Plastiktüte.
Tauscht euch mit euren Freunden und der Familie über Themen aus, die euch beschäftigen. Gute Ideen entstehen oft ganz automatisch, gehen schnell und sind einfach in den Alltag integrierbar. Fangt bei euch selbst an, etwas zu verändern, und ihr werdet die positiven Auswirkungen später erleben.