Der Trend zu Fast-Fashion im Sinne von „Produzieren, Kaufen, Wegschmeißen“ hat die Mode-Industrie zu einem der umweltschädlichsten Wirtschaftssektoren weltweit gemacht. Laut einer Greenpeace-Studie aus dem Jahr 2022 ist die Textilindustrie für 10 % der globalen Treibhausgasemissionen verantwortlich. Deshalb investiert die ÖKOWORLD lediglich vereinzelt in Unternehmen aus der Textilbranche. Denn nur sehr wenige Unternehmen entsprechen unseren hohen Anforderungen.
Ein positives Beispiel ist das US-Unternehmen ThredUp, Betreiber einer Onlineplattform für Second-Hand-Ware. Neben der reinen Online Plattform bietet ThredUp auch ein gesamtheitliches Angebot, bestehend aus Logistik und Lagerdienstleistungen an. Das Angebot fokussiert sich bisher auf Textilien für Frauen und Kinder. Zur Einordnung: In den USA werden rund 73 % der gebrauchten Kleidung deponiert oder verbrannt. Laut ThredUp und der EllenMacArthur-Foundation sind rund 95 % dieser weggeworfenen Textilien noch tragbar oder würden sich für ein Recycling bzw. Upcycling eignen.
Bis 2024 bot das US-Unternehmen seine Dienstleistung in Nordamerika und in Europa an. Nach Jahren mit hohen Verlusten und einem schwachen EU-Segment, das sich im Mehrjahreschart widerspiegelte, verkündete das Unternehmen in der zweiten Jahreshälfte 2024 eine Restrukturierung. In diesem Zuge wurde das defizitäre Europa-Geschäft abgespalten und in dem verbliebenen US-Geschäft verstärkt auf profitables Wachstum gesetzt, vor allem durch Kostensenkungen und effizientere Marketingausgaben. Lesen Sie hier drei Gründe, warum ThredUp im ÖKOWORLD-Fonds WATER FOR LIFE zu finden ist.


