Markt- und Nachhaltigkeitskommentar

März 2026

Übergreifender Marktkommentar

Hohe Volatilität an den globalen Aktienmärkten im März 2026. Die Eskalation der geopolitischen Spannungen im Nahen Osten und Störungen der Straße von Hormus belasteten die Risikobereitschaft und trieb den Brent-Ölpreis nach oben. Sowohl die EZB als auch die US-Notenbank hielten ihre Leitzinsen unverändert und verwiesen auf anhaltenden Inflationsdruck sowie die erhöhte Unsicherheit. 

In den USA kam es zu einer deutlichen Rotation weg von Mega-Cap-Technologiewerten hin zu defensiven und zyklischen Segmenten, während der Primärmarkt für Aktienkapital im ersten Quartal trotz der Lage mit 256,8 Mrd. US-Dollar Emissionsvolumen und mehreren Großtransaktionen im März sehr aktiv blieb.

Wir bleiben konsequent in Unternehmen investiert, die mit klimaverträglichen Technologien, Effizienzlösungen, digitaler Sicherheit und dem Ausbau resilienter Infrastruktur messbaren Nutzen stiften. 

ÖKOWORLD ÖKOVISION® CLASSIC

Entwicklung

Der ÖKOWORLD ÖKOVISION CLASSIC (C- Tranche) beendete den Monat März mit einer Wertentwicklung von -7,63 %.

ÖKOWORLD GROWING MARKETS 2.0

Entwicklung

Der ÖKOWORLD GROWING MARKETS 2.0 (C- Tranche) beendete den Monat März mit einer Wertentwicklung von -9,07 %.

ÖKOWORLD KLIMA

Entwicklung

Der ÖKOWORLD KLIMA (C-Tranche) beendete den Monat März mit einer Wertentwicklung von -8,76 %.

Informationen des Nachhaltigkeitsresearchs

Der Krieg im Nahen Osten lässt die Preise für Öl und Gas weltweit steigen. Das geringere Angebot erhöht die Kosten für Unternehmen und wirkt sich auf deren Produktpreise aus. Hier zeigt sich erneut die Abhängigkeit vieler Volkswirtschaften von fossilen Energielieferanten. Erneuerbare Energien stärken nicht nur den Klimaschutz, sondern auch die Versorgungssicherheit. Ein weiterer Faktor: Verbesserte Wassereffizienz senkt den Energiebedarf, da weniger Wasser transportiert, aufgeheizt oder aufbereitet werden muss – ein oft unterschätzter Beitrag zur Reduktion des Gesamtenergieverbrauchs.

ÖKOWORLD
ÖKOVISION® CLASSIC

Zwei Beispiele aus dem Fonds ÖKOWORLD ÖKOVISION CLASSIC zu Unternehmen, die hierzu beitragen:

EDP RENOVAVEIS, Tochter des portugiesischen Energieversorgers EDP, ist einer der größten erneuerbare Energien-Versorger weltweit. 2025 hatte EDPR Wind- und Solarparks mit einer Gesamtkapazität von über 20 GW installiert und erzeugte über 40 TWh Strom. Weitere Anlagen werden zugebaut. EDPR betreibt Nachhaltigkeitsmanagementsysteme, die nach ISO 14001 und ISO 45001 zertifiziert sind. Biodiversitätsaspekte werden bei jeder Projektentwicklung detailliert geprüft.

Das dänische Unternehmen ROCKWOOL ist führend in der Herstellung von Dämmmaterialien aus Steinwolle. Die Dämm- und Verkleidungsmaterialien verringern den Energieverbrauch von Gebäuden deutlich. ROCKWOOL ergreift zudem umfangreiche Maßnahmen zur Steigerung der Energie- und Rohstoffeffizienz im sehr energieintensiven Produktionsprozess, u. a. über elektrische Schmelztechnologien und den Bezug von Strom aus erneuerbaren Energien.

ÖKOWORLD
KLIMA

Zwei Beispiele aus dem ÖKOWORLD KLIMA Fonds zu Unternehmen, die hierzu beitragen:

NEXTPOWER aus den USA entwickelt intelligente Solartracker und Softwarelösungen, die die Leistung von Solarparks maximieren. Die Technik sorgt dafür, dass sich die Solarmodule tagsüber kontinuierlich zur Sonne ausrichten. Durch ihren Einsatz steigt die Stromproduktion um bis zu 25 % und die Kosten pro produzierter MWh sinken gegenüber Solarparks ohne Tracker. Spezielle Lösungen für unebenes Gelände verringern Aufwand und negative Auswirkungen durch die Begradigung des Terrains.

EAST JAPAN RAILWAY betreibt den Nah- und Hochgeschwindigkeitsverkehr im Großraum Tokio und im Norden und Osten auf der japanischen Hauptinsel Honshu. Das Hochgeschwindigkeitsnetz verbindet Tokio mit vielen Großstädten des Landes. Die Schnelligkeit und hohe Zuverlässigkeit der Züge ermöglichen den Reisenden, auf Inlandsflüge zu verzichten. Zudem sind die Hochgeschwindigkeitszüge deutlich klimafreundlicher als vergleichbare Flugreisen. Um den Energieverbrauch und damit auch den CO2-Ausstoß weiter zu reduzieren, senkt das Unternehmen kontinuierlich den Energieverbrauch seiner Züge.

ÖKOWORLD
GROWING MARKETS 2.0

Diese Unternehmen aus dem ÖKOWORLD GROWING MARKETS 2.0 tragen hierzu bei:

J&V ENERGY TECHNOLOGY investiert in den Ausbau erneuerbarer Energien in Taiwan, vor allem in Energiespeicher und Solaranlagen sowie zunehmend in Windkraft. Die Projekte befinden sich unter anderem auf Taiwan, aber auch in Japan, auf den Philippinen und in Vietnam. Aufgrund der Topographie Taiwans – ein Großteil der Insel ist sehr gebirgig – konkurrieren Projekte für erneuerbare Energien häufig mit landwirtschaftlicher Nutzung oder der Schaffung von Wohnraum. J&V entwickelt daher innovative Ansätze, wie beispielsweise Solarflächen über Fischzuchtbecken.

Die südkoreanische CS WIND CORPORATION ist Zulieferer für die Windindustrie und stellt hauptsächlich Türme für Onshore- und Offshore-Windkraftanlagen her. Die Türme aus Aluminium und Stahl sind ein wesentlicher Bestandteil für die Energiewende in den Growing Markets. Die CS Wind Corporation ist langjähriger, verlässlicher Partner der führenden Hersteller von Windkraftanlagen und verfügt außerdem über gute Umwelt- und Arbeitsschutzmanagementsysteme.

ÖKOWORLD
GLOBAL TRANSITION

Der Fonds legt seinen Anlageschwerpunkt auf Unternehmen, die einen Beitrag zur Transformation der Wirtschaft leisten und die einen klaren Klima-Transformationspfad haben. Grundlage für die Unternehmensselektion ist der proprietäre Transition Score, welcher sowohl Klimaziele und Strategien sowie ergänzend Aspekte aus den Bereichen Natur (Wasser und Biodiversität) und Soziales (Menschenrechte, Diversität) analysiert und bewertet. Die Unternehmen aus dem ÖKOWORLD GLOBAL TRANSITION tragen hierzu bei:

SALZGITTER: Stahl ist ein Schlüsselwerkstoff der Transition, da er für Stromnetze, Windkraft, Mobilität und industrielle Infrastruktur unverzichtbar ist. Salzgitter treibt den Wandel im besonders emissionsintensiven Grundstoffsektor voran und nimmt dabei die Umstellung auf eine CO₂-ärmere Stahlproduktion strategisch vor.

HEIDELBERG MATERIALS: Zement und Baustoffe sind für die Energiewende und den Ausbau moderner Infrastruktur unverzichtbar, obwohl ihre Herstellung heute noch mit hohen Emissionen verbunden ist. Heidelberg Materials gehört zu den Unternehmen, die die Dekarbonisierung dieses Grundstoffsektors durch CO₂-ärmere Produkte, Kreislauflösungen und neue Technologien aktiv vorantreiben.

ÖKOWORLD
SMART PORTFOLIO 70

Der ÖKOWORLD SMART PORTFOLIO 70 investiert in eine Kombination aus Aktien, Green Bonds und inflationsgeschützten alternativen Investments. 

Storebrand ist einer der führenden Anbieter von Renten- und Lebensversicherungen in Norwegen und Schweden und zählt zu den Pionieren nachhaltiger Finanzprodukte. Ökologische und soziale Kriterien prägen sowohl Prämiengestaltung, Schadensabwicklung als auch die Vermögensverwaltung. Ein sehr großer Anteil der Assets sind fossilfrei investiert. Storebrand setzt auf hohe Transparenz und veröffentlicht detaillierte CO₂‑Fußabdrücke seiner Portfolios. Ziel ist ein klimaneutrales Gesamtportfolio bis 2050. Strenge Ausschlusskriterien sorgen dafür, dass nicht nachhaltige Unternehmen konsequent entfernt und offen benannt werden.

MillerKnoll entwickelt ergonomische Büromöbel, die gesundheitliche Belastungen reduzieren. Das Unternehmen verfolgt einen umfassenden Ökodesignansatz, führt Lebenszyklusanalysen durch und plant, den Anteil recycelter Materialien in seinen Produkten deutlich zu erhöhen.

Nach oben